Was man als Tramper über Ecuador wissen sollte

Ecuador ist nicht nur ein Land der Vielfältigkeit, sondern auch der Überraschungen. Hier ein paar Kuriositäten und Besonderheiten, die wir selbst erlebt haben:

Über das Reisen in Ecuador
Ecuador verfügt über ein sehr gut ausgebautes Busnetz. Beinahe jedes Dorf ist mit dem öffentlichen Bus erreichbar. Das Busfahren ist billig und bequem. Allerdings sollte man seine Habseligkeiten immer im Blick behalten. Zwischen den Ballungszentren fahren auch Nachtbusse, die je nach Preislage auch sehr luxuriös sein können.
Wenn ein Dorf einmal nicht ans Busnetz angeschlossen ist, gibt es eigene Taxis, die einen direkt vor die Tür bringen.
Eine beliebte Art der Fortbewegung für Ecuadorianer wie Tramper ist auch das Autostoppen. Man springt einfach auf die Ladefläche eines Pick Ups und führ ein Stück mit.

Ein guter Link mit Infos: http://www.exploringecuador.com

Kriminalität und Gefahren für Ausländer
Für südamerikanische Verhältnisse ist Ecuador ein eher sicheres Land. Man kann sich auch als Ausländer ungehemmt und angstfrei bewegen. Natürlich gibt es in den Großstädten gewisse Viertel, die man vermeiden sollte. Die Bevölkerung ist im Allgemeinen sehr hilfsbereit und gibt sogar ungefragt Ratschläge. Diesen kann man vertrauen und man sollte ihnen unbedingt nachgehen. Wenn ein Passant sagt, in diese Richtung solltest du lieber nicht weiter gehen, ist es wohl besser umzukehren.
Eine gesunde Vorsicht ist auch in den öffentlichen Verkehrsmittel gefragt. Es passiert selten etwas, aber es kann immer sein, dass sich Taschendiebe in die Menge mischen.

In Ecuador gibt es sehr viele Straßenhunde. Die meisten sind an Menschen gewöhnt und daher ungefährlich. Auf dem Land halten sich manche Leute einen Hund zur Verteidigung gegen Einbrecher. Der Besitz anderer Menschen sollte immer respektiert werden. Wird man dennoch von einem Hund angegriffen, sei es in der Stadt oder auf dem Land, hebt man einen Stein vom Boden auf und macht eine drohende Geste des Angriffs. Die Hunde kennen dies. Die Menschen schmeißen oft Steinen nach ihnen. Sehen sie diese Bewegung, laufen sie meist gleich davon.

Essen in Ecuador
Das Essen ist je nach Region sehr unterschiedlich. An der Küste gibt es sehr viel Fisch, der auch immer frisch ist. Er kann daher bedenkenlos gegessen werden. Im Hochland gibt es mehr Hühner- und Rindfleisch. Dieses wird nicht immer zu sehr hygienischen Verhältnissen gelagert. Es sollte also nur Fleisch gegessen werden, das gut durch ist.
Im ganzen Land gibt es an Straßenecken Imbissstände. Diese sind eher mit Vorsicht zu genießen. Oft werden Lebensmittel in altem Öl herausgebraten. Was unsere europäischen Mägen nicht so gut vertragen.
Vorsichtig sollte man auch bei Obst und Gemüse sein. Dieses sollte man vor dem Essen immer gut waschen oder schälen.