Ecuador und seine geografischen Besonderheiten

Ecuador liegt im Nordwesten von Südamerika an der Pazifikküste. Mit seinen 283.560 km² ist es etwas mehr als dreimal so groß wie Österreich. Trotz seiner im südamerikanischen Vergleich sehr kleinen Landesfläche bietet Ecuador eine sehr große ethnische, geografische und klimatische Vielfalt.



Ecuador lässt sich in 4 geografische Zonen gliedern

Die Küste zieht sich über die gesamte Länge des Landes entlang des Pazifiks. Entlang der Küste ist die Bevölkerungsdichte am höchsten. Die Bevölkerung lebt hauptsächlich vom Fischfang und vom Tourismus. Außerdem beflügeln wichtige Handelsumschlagplätze die örtliche Wirtschaft.



Die Berge des Hochland (La Sierra) gehören zu den Anden. Nur wenige Autostunden von der Küste entfernt erheben sich die ersten Gletscher. Der Chimborazo ist mit seinen 6267m der höchste Berg Ecuadors. Mehrer Vulkane erstrecken sich vom Süden bis in den Norden, weshalb dieser Landesteil auch „Straße der Vulkane“ genannt wird.
Im Hochland lebt der Großteil der indigenen Bevölkerung. Auf Grund des sehr rauen Klimas in den Bergen leben sie sehr zurückgezogen in ihren einfachen Berghütten.



Die Regenwälder (El Oriente) des Amazonasbeckens liegen im Osten des Landes. Sie nehmen ein gutes Drittel der Landesfläche ein, sind aber sehr dünn besiedelt. Das Gebiet kann wegen seiner Unzugänglichkeit wirtschaftlich kaum genützt werden.



Die Galapagos Inseln liegen ca. eine Flugstunde von Ecuador entfernt mitten im Pazifik. Sie sind geologisch gesehen noch sehr jung und waren nie mit dem Festland verbunden, da sie ausschließlich aus vulkanischem Gestein bestehen. Aus diesem Grund kann man auf diesen Inseln eine ganz besondere und seltene Tier- und Pflanzenwelt erleben.