Maxi und Mägi in Santa Isabell

CIELALT von Juli 2007 – September 2007

Wie auch für die anderen VolontärInnen war für uns die Reise nach Ecuador eine Reise ins Ungewisse. Egal wie viel man vorher lesen und hören mag, bleibt ein Land doch fremd, solange man nicht selber den Menschen und ihren Geschichten begegnet. Und Ecuador zu erleben ist auf alle Fälle eine Reise Wert.

Wir – „la Maxita“ und „la Magita“ – verbrachten, wie schon einige Freiwillige vor uns, im Sommer 2007 zwei sehr schöne Monate im Integrationszentrum CIELALT. Wir blieben die gesamte Zeit in je einer Klasse, um die ProfessorInnen in ihrer Arbeit zu unterstützen. Da den VolontärInnen viel Raum für eigene Ideen gelassen wird,  nützten wir an den Nachmittagen unsere Freizeit, um eine graue, alte Wand im Schulhof mit ein wenig Farbe neu zu beleben.

Magdalena Dobetsberger (alias Maxi)

Da ich keine Erfahrung in der Arbeit mit Kindern hatte, und mir die spanische Sprache zu schaffen machte, war der Unterricht in CIELALT anfangs eine große Herausforderung für mich.

Tätig war ich in der einzigen Klasse, die ausschließlich von sieben körperlich und psychisch beeinträchtigten Kindern besucht wird. Vor allem am Beginn stieß meine Geduld oft an meine Grenzen, aber im Laufe der Zeit wuchs der Respekt und das Vertrauen der Kinder, und zugleich wuchsen mir die Kinder mehr und mehr ans Herz.

Magdalena Gassner (alias Mägi)

Der Einstieg war neben meiner Berufserfahrung für mich insofern einfacher, als dass mich „meine Mädchen“ und der Klassenlehrer von Anfang an sehr liebevoll und wertschätzend bei sich aufnahmen.

Abgesehen von lernschwachen SchülerInnen benötigte auch die körperlich beeinträchtigte Maria spezielle Hilfe, was in den beiden Monaten zu meiner Hauptaufgabe wurde. Daneben unterstütze ich den Klassenlehrer im Unterricht.

Ich blicke noch heute sehr dankbar auf das turbulente, aber äußerst liebevolle Klassenleben zurück.